Monthly Archives: August 2012

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Wenn der Provider streikt – VPN mit Android unterwegs

Kürzlich versuchte ich freudig mein neues Tablet (Odys Xelio, Android 4.0.3 ICS) mit dem VPN der Uni zu verbinden. Vom heimischen WLAN aus klappte das völlig problemlos. Die Probleme begannen an zwei anderen Orten: Dem Uni-WLAN und schließlich dem mobilen 3G-Netz. Also lief ich erstmal zu unserer Netzwerkabteilung, die aber nach eingehender Prüfung feststellte: Für Problem eins (Uni-WLAN) benutze ich den falschen – L2TP-basierten – Client, Problem zwei muss irgendwie am Tablet selbst oder am Provider  liegen. Den Provider habe ich kontaktiert, wurde aber leider mit einer Standardantwort á la „müsste gehen, supporten wir aber nicht weiter, im Zweifelsfall ist Ihre Netzabteilung schuld“ abgefrühstückt. Also musste das google’sche Orakel befragt werden, mit dem Ergebnis: Sehr wohl blockieren einige Provider Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf einer ganzen Reihe von Ports, darunter vermutlich auch der Port, der für L2TP verwendet wird. Für Businesskunden werden diese dann natürlich auf Wunsch freigeschaltet. Nun, Businesskunde bin ich nicht, aber immerhin hatte ich nun für beide Probleme einen gemeinsamen Lösungsweg: Wechsel zum AnyConnect-Client, der VPN über den nicht geblockten Port 443 (SSL) bereitstellt. Im Google Play Store gibt es gleich mehrere kostenfreie Varianten des Clients. Die „AnyConnect ICS+“-Version, die ich zuerst getestet hatte, scheiterte an einem Berechtigungsproblem. Nun gut, zum Glück ist mein Tablet ja ab Werk gerootet, also als nächstes die Version „Rooted AnyConnect“ ausprobiert. Ergebnis: „Der TUN/TAP-Treiber konnte nicht geladen werden.“ Grummel… google… Aha, der genannte Treiber fehlt auf vielen Tablets, Abhilfe schafft man mittels „TUN.ko Installer“, ebenfalls bei Google Play erhältlich. Die Installation eines passenden TUN-Treibers  war damit ganz einfach und siehe da, anschließend konnte sich auch AnyConnect aus jedem beliebigen Netzwerk heraus verbinden.

Alina und ich spielen Kaufladen

Ich: “Guten Tag”
Alina: “Guten Tag, was möchten Sie?”
Ich: “Hmm, es kommen ein paar Freunde zum Essen, was können Sie empfehlen?”
Alina: “Kommt die Oma Ursel auch? Und der Opa Manni? Kommen alle?”
Ich: “Ja, es kommen sehr viele und die haben viel Hunger.”
Alina: “Oh, dann nehmen Sie diesen Joghurt, der ist sehr gut für Leckermäulchen.”
Ich (nach kurzer Lachpause): “Dann nehme ich den. Was kostet der?”
Alina: “3 Euro. Und nehmen Sie das hier dazu.” (gibt mir Ketchup)
Ich: “Oh, Joghurt mit Ketchup, naja. Dann nehm ich lieber noch ein paar Würstchen zum Ketchup.”
Alina: “Ja, Würstchen hab ich leider. Hier. Die kosten auch nix.”
Ich: “Das ist aber sehr nett, sind die heute im Angebot?”
Alina: “Ja, die sind im Angebot. Kosten 4 Euro.”
Ich: “Aha, okay, also 4 Euro. Naja, was bekommen Sie dann insgesamt?”
Alina: “Warte, brauchen Sie noch Eier?”
Ich: “Jetzt wo Sie’s sagen, Eier brauche ich auch unbedingt noch.”
Alina (riecht an den Eiern): “Das hier riecht nicht gut. Das hier auch nicht. Das auch nicht.”
Ich: “Aber warum riechen die denn nicht gut?”
Alina: “Ich glaube, ich glaube, ich glaube, (noch fünf weitere “ich glaube”), ich glaube die sind ein bisschen schwach.”
Ich: “Sie meinen die sind schlecht?”
Alina: “Ja, die sind schlecht. Muss man aufpusten, dann sind die wieder stark.” (fängt an die Eier zu pusten) “So, jetzt sind die nicht mehr schwach, hier bitte.”
Ich: “Danke vielmals, was bekommen Sie denn jetzt?”
Alina: “Oh nix, ich hab genug Geld. Hier bitte, 4 Euro. Aber Du musst die Eier zuhause wieder aufpusten. Danke, tschöööö.”
Ich hätt’s so gerne auf Video gehabt, das Ganze ging noch länger, aber das war alles was ich mir merken konnte. Zum Schießen. 😉