ESC-Halbfinale 2011 – Liveblog Teil I

Es geht los, das erste Halbfinale des ESC 2011! Endlich, wir sind alle wieder Lena.

Ich aktualisiere diesen Beitrag immer wieder und Ihr dürft gerne kommentieren – falls jemand mitliest. Wenn nicht, auch gut. Ich hab Spaß. 🙂

Der Eröffnungsgag war mal nix, aber Anke Engelke beeindruckt mich durch ihre Sprachkenntnisse.

Huch, kann man bei Tumblr gar nicht kommentieren? Hoppla…

Na, optische machte Polen ja schonmal was her, aber das Lied hatte ich schon nach wenigen Sekunden abgehakt.

Typisch Norwegisch würde ich sagen. Aber nicht schlecht, mal was anderes. Das Mädel trifft nur nicht allzu viele Töne…

Albanerin mit Pink-Frisur. Gewollt und nicht gekonnt. Genau wie das Lied übrigens.

Ein armenischer Nikolaus ist da. Hat ein bisschen was von Passion Fruit oder Bellini. Die Zeit war aber doch vorbei, oder!?

Das Intro der Türken ist mal 1A von “The Darkness” geklaut. Der Rest leider nicht. Da hatte ich mir echt mal mehr von versprochen.

Was ist das denn? Werbung??? Hallo??? Das ist der ESC!!!

Das serbische Bühnenbild versetzt mich spontan in einen Austin-Powers-Film. Das Lied eher in Depression. Kommt da heute noch was Gutes?

Oh mein Gott, die Russen haben Blinkeschuhe! Die waren bei den pseudocoolen Kids in Deutschland auch mal in. Some years ago… Naja, das Lied war ganz passabel.

So, habe jetzt auch mal die Zeilenabstände hier hinbekommen. Sorry dafür.

Schweiz kommt mit ner Lenakopie. Sogar der Ersatzraab mit Ukulele sitzt dabei. Gefällt mir trotzdem einigermaßen. Oder deswegen.

Mal ehrlich: Kommt da noch echte Konkurrenz für uns? Das war bisher alles deutlich schlechter als im letzten Jahr! Wo sind denn die mitreißenden Lieder á la Sofia Nizharadze oder Safura von 2010?

Georgien gefällt mir dafür umso besser. Zumindest wenn die Frau singt und der Typ sich raushält. Kann die den für’s Finale noch rauskicken?

„Paradise Oscar“? Meint der das ernst? Der Name ist ja zum Rauswählen schön… Und er singt wie der verschollene Sohn von Reinhard Mey. Aber es gab deutlich schlechtere.

Bei Malta bin ich nahezu sprachlos. 08/15-Lied, schlechter Sänger, miese Choreo – was wollen die denn bitte damit reißen? Hätten die dem Kerl statt der mies frisierten Noch-Jungs nicht wenigstens ein paar nette Mädels zur Seite stellen können?

San Marino kommt mit ner Ballade. Der ersten des Abends. Meine Güte war das langweilig…

Grandios Leute, deutsche Ingenieurskunst blamiert sich vor ganz Europa. Alle Leitungen ausgefallen. Pappnasen!

Meine Damen und Herren, der musikalische Tiefpunkt des Abends wird Ihnen heute präsentiert von: Kroatien! Immerhin kann man sich das Mädel angucken.

Hahaha, wie geil. Island hat sich wohl gedacht: Die verarschen wir mal komplett und nehmen die Kirmesband, die am meisten saufen kann. Find ich super!

Kleiner Tipp: Pfeift auf Pro7, auf EinsFestival geht’s auch ohne Werbung.

Und ich denk gerade noch: Wie beschreibste denn jetzt die Scheiße aus Ungarn? Da sagt Peter Urban: “Europop” – ja, das trifft’s.

Oha, Urban sagt jetzt wird’s skurril. Portugal. Ich erkenne spontan Fidel Castro, Kalle Pohl, Andreas Baader und einen der Village People. Und Anke Engelke hat sich einfach da eingeschlichen. Sieht irgendwie aus wie Clubtanz chronisch bekiffter Animateure.

„Kleidfüllend“ ist auf jeden Fall mein Wort des Abends, danke Peter Urban! 🙂 Die hat aber auch was in der Bluse, die Litauerin, huiuiui… Hab ich fast vergessen auf die Musik zu hören. War aber gar nicht schlecht.

Aserbaidschan gefiel mir mal optisch und musikalisch. Erschreckend. Aber es ist trotzdem noch Platz nach oben. Viel Platz!

Und Griechenland geht mit Volldampf – in die andere Richtung… Ich glaube Zeus kocht gerade vor Entsetzen auf dem Olymp. Was ein Schrott.

Cool, wir können beim zweiten Halbfinale abstimmen und die Holländer rauswählen. 😉

So, kommen wir zu meinen Tipps für die Finalteilnahme: Norwegen, Russland, Schweiz, Georgien, Finnland, Litauen, Aserbaidschan. Der Rest ist mir egal, die waren mehr oder weniger Grütze.

Von mir aus können die ruhig noch ein paar Minuten die Franzosen verscheißern. Ich seh schon die nationale Vereinigung der Französischlehrer in kollektiver Fassungslosigkeit.

Wer hat unserem Peter Urban eigentlich den Gätjen aufgedrückt? Der eine ist Kult und der andere soll den “frischen Wind” reinbringen? Kleiner Tipp: Das endete schon bei Schmidt und Pocher in einem Fiasko, liebe ARD.

Ach, Deutschland. Da hast Du einmal in dreißig Jahren den ESC zu Gast und präsentierst denen ein paar Trommler aus North Carolina als Pausenfüller? “Hey Europa, sorry, aber wir haben nix Passables für 5 Minuten Showprogramm bei uns gefunden. Wir haben mal in den Staaten nachgefragt und die 651. haben tatsächlich zugesagt, yippie!” Oberpeinlich!

Oha, die Big Five. Spanien deutlich gesteigert zum letzten Jahr. Frankreich versucht’s zum 53. Mal mit Klassik-Pop, UK zum 68. Mal mit ner Boygroup. Und Italien – naja, damit feiert Ihr nach so langer Zeit Euer Comeback? Viel Glück, werdet Ihr brauchen! Und endlich ein Ausblick auf Lena, i freu mi!

So, auf zum Ergebnis. Serbien ist mit Austin Powers auf LSD dabei. Und auch die Kleidfüllende aus Litauen.

Ach Du scheiße, wer hat sich denn da verwählt und die Griechen gepusht? Na immerhin als nächstes Aserbaidschan und Georgien, meine Mit-Favoriten.

Die schweizerische Lena behüpft vor Freude erstmal ihre ganze Combo. Hat sie aber auch verdient. Oh, und der ungarische Sch…, äh, “Europop” ist auch dabei. Toll.

Noch drei. Ich tippe wie gesagt auf Russland, Finnland und Norwegen. Und Finnland ist auch der nächste. Da wird sich Papa Reinhard freuen.

Russland als vorletzter dabei. Wenn jetzt noch Norwegen kommt bin ich genial.

Ahahahahahaha, die Kirmesband! Ich dachte die Tränendrüsennummer klappt nur bei DSDS, da hab ich mich wohl geirrt. Unfassbar. Naja, sechs von sieben Tipps richtig, war ja nicht ganz schlecht.

So, weiter geht’s am Donnerstag. Ich bin jetzt endgültig im ESC-Fieber. Vielleicht hat ja tatsächlich jemand mitgelesen. Wobei – von dreien weiß ich’s ja sogar. Viele Grüße an Tom, Sandra und Julia und danke für die unterhaltsamen Whatsapp-Chats! Bis demnächst.

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