Finnland – Teil III

Gäääähn, da bin ich wieder. Zurück in good new Germany und ziemlich platt, deswegen schreib ich diesen Teil auch etwas verspätet. Donnerstag abend habe ich noch festgestellt, dass es zur Zeit ja nicht so richtig dunkel wird in Helsinki, da hatte sogar der Frachthafen-Blick irgendwie seinen ganz eigenen Reiz. Freitag morgen wurde dann nach dem Hell’s-Bells-Wecken gefrühstückt, diesmal entwickelte ich eine ganz eigene Kreation aus Knäckebrot, Käse, Schinken, Salami, Tomaten und Majonnaise. Sehr lecker, aber das Balancieren und Abbeißen ist nix für Anfänger.

Danach habe ich dann ausgecheckt, konnte mir dabei die Antwort auf die übliche Minibar-Konsumfrage nicht verkneifen: “Although I might look like, I’m not yet a millionaire”. Sie fand’s lustig. Das angebotene Taxi verneinte ich ebenfalls, wollte ja schließlich noch einen neuen Fußweg zur Uni ausprobieren. Mit Gepäck zwar etwas anstrengend, aber okay. Das Wetter war so traumhaft, dass bereits zu so früher Stunde einige der großen Straßencafés gut besucht waren, sahen sehr gemütlich aus. Aber ich hatte ja leider keine Zeit und spatzwanderte durch einen der vielen Parks zum zweiten Konferenztag. Über diesen spar ich mir dann auch wieder den Bericht. Als ich die Liste der möglichen Mittagessen sah, dachte ich nur: Gut, dass ich am Flughafen essen werde – billiger und besser!

Um halb eins verabschiedete ich mich und machte mich auf die Socken zum Airport. Bei der Sicherheitskontrolle dann die große Überraschung: Zum ersten Mal in meinem Leben piepste sie nicht. Das machte mir richtig Angst – die musste kaputt sein, wer kommt denn dann hier alles durch? Schluck…

Zur Beruhigung ging ich dann zum Duty-Free-Shop und kaufte noch was für die Liebste (und das nicht nur, weil sie mir Steak und Pommes zum Abendessen versprochen hatte). Mit etwas Verspätung ging’s ab in den Flieger, wo ich diesmal eine Reihe für mich hatte und die Stewardess bei der Sicherheitsvorführung aus irgendeinem Grund einen Lachkrampf bekam – sehr amüsant. Ach ja, der Pilot hatte übrigens ein Deutschland-Fähnchen im Fenster, fand ich auch ziemlich kultig.

Angekommen in Köln begrüßte uns ein hübscher Platzregen und natürlich fiel mein Anschlusszug aus. Da fühlt man sich doch gleich wieder zuhause. Alles in allem kann ich über Helsinki fast nur Positives sagen, auch wenn ich recht wenig gesehen habe. Ich hätte nichts dagegen, mal wieder hinzufahren – aber dann bitte als Urlaub. Darauf ein “Hartwall Legenda”!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Post Navigation